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Konzepte zum autonomen Management in komponentenbasierten Kommunikationssystemen

Konzepte zum autonomen Management in komponentenbasierten Kommunikationssystemen
Typ:Diplom-/Master-Arbeit
Betreuer:Thomas Gamer, Hans Wippel
Bearbeiter:Claus Faller

Beschreibung

In einem möglichen Szenario des zukünftigen Internets wird eine Vielzahl unterschiedlicher Netze parallel betrieben, welche auf verschiedene Anforderungen hin optimiert sind. Um auf solche Netze zugeschnittene Protokolle zu entwerfen, ist ein denkbarer Ansatz die Dienste- bzw. Protokollkomposition. Hierbei werden Protokolle zur Design-Zeit, d.h. vor der Nutzung, aus kleinen Bausteinen - so genannten Building Blocks - zusammengesetzt und schließlich in einer Dienste-Architektur auf den Netzknoten ausgeführt. Ein Beispiel hierfür sind die in der Abbildung dargestellten Netlets, welche in der im Rahmen des 4WARD-Projektes entstandenen \emph{Node Architecture} ausgeführt werden. Solche Dienste-Architekturen sehen Management-Funktionalitäten Node Management) vor, welche die sich verändernden Netzeigenschaften erfassen, laufende Kommunikation optimieren und im Falle von Fehlersituationen, Angriffen oder Engpässen geeignete Maßnahmen im Netz treffen und/oder Administratoren benachrichtigen.

Aufgabe

Ziel dieser Diplom-/Master-Arbeit ist es, ein protokollunabhängiges Management-Konzept für die Node Architecture Dienste-Architektur zu entwerfen. Hierfür sollen zunächst existierende Ansätze auf diesem sich schnell weiterentwickelnden Gebiet zusammengetragen, verglichen und bewertet werden. Anschließend soll deren Anwendbarkeit im beschriebenen Szenario des zukünftigen Internets analysiert werden. Dabei soll auch untersucht werden, welche Informationen über ein Netz benötigt werden und wie sie gewonnen und genutzt werden können. Der darauf aufbauende eigene Entwurf soll außerdem untersuchen, inwiefern das Node Management dazu genutzt werden kann, Anomalien bzw. Angriffe in einem Netz zu erkennen. Abschließend soll die entworfene Lösung auf der deutschlandweiten Experimentierplattform G-Lab anhand eines konkreten Anwendungsfalles, z.B. Videostreaming, evaluiert werden.

Arbeitsumgebung

Klimatisierter Poolraum, Simulationsrechner und Kaffeemaschine stehen zur Verfügung.

Voraussetzungen

Kenntnisse der Programmiersprache C++ und des Simulators OMNeT++ sind hilfreich.