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Hardware-gestütztes Reverse Engineering von Protokollen in zukünftigen Netzen

Hardware-gestütztes Reverse Engineering von Protokollen in zukünftigen Netzen
Forschungsthema:Future Internet
Typ:SA/BA/DA/MA
Betreuer:

Helge Backhaus, Denis Martin, Hans Wippel

Bearbeiter:(veraltet)

Beschreibung

Im Rahmen der Forschung an verschiedenen Future Internet Projekten wurde am Institut ein Prototyp (http://nena.intend-net.org) entwickelt. Dieser
ermöglicht ein Future Internet Szenario, in dem sich Knoten gleichzeitig mit einer Vielzahl von virtuellen Netzen verbinden, welche jeweils für bestimmte
Anwendungen oder Einsatzszenarien optimiert sind. Beispiele solcher Netze sind spezielle IPTV-, Online-Banking-, Gaming-, oder File-Sharing-Netze. In diesen virtuellen Netzen werden auf den jeweiligen Anwendungsfall zugeschnittene Protokolle verwendet, die nach dem Baukasten-Prinzip durch Komposition von Bausteinen erstellt werden. Für die Betreiber der zugrunde liegenden Infrastruktur sind die Protokolle in den virtuellen Netzen allerdings nicht bekannt. Zum Erkennen von Fehler- oder Angriffssituationen oder Durchführen von Optimierungen in einem solchen Netz ist allerdings Wissen über die verwendeten Protokolle hilfreich.

Aufgabenstellung

Ziel dieser Arbeit ist die Integration von Protocol Reverse Engineering Mechanismen in den bestehenden Prototypen. Hierzu sollen existierende Protocol
Reverse Engineering Ansätze analysiert und eine geeignete Lösung erarbeitet werden. Außerdem steht dem Institut der Hardware-Prototyp von IBM's
Netzwerk-optimiertem Prozessor PowerEN zur Verfügung. Dieser besitzt Co-Prozessoren, die z.B. für Reguläre Ausdrücke oder XML-Parsing optimiert
sind, und kann direkt auf 10GbE Schnittstellen zugreifen. Im Rahmen der Arbeit soll daher untersucht werden, inwieweit eine solche spezialisierte
Netzwerk-Hardware genutzt werden kann, um das Reverse Engineering zu optimieren. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen wiederum in die eigene
Arbeit einfließen. Abschließend soll der eigene Entwurf anhand von verschiedenen Anwendungsfällen evaluiert werden.

Arbeitsumgebung

Klimatisierter Rechner-Pool, GLUCK-System (Kaffee und andere Getränke), zahlreiche Testbett-Rechner

Voraussetzungen

Grundlegende Programmierkenntnisse in C/C++ und Bereitschaft sich in bestehenden Code einzuarbeiten