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RoSe: Routing und Sicherheit in WLAN Meshes

RoSe: Routing und Sicherheit in WLAN Meshes

Projektbeschreibung

Vertrauensstufen im WLAN Mesh

Der Einsatz drahtloser Kommunikation über IEEE 802.11-Netze hat sich in den zurückliegenden Jahren aufgrund der damit einhergehenden Flexibilität und Mobilität stark erhöht. Drahtlose Netze können dabei als so genannte Infrastrukturnetze eingesetzt werden, in denen sich mehrere Clients direkt mit einem Access Point verbinden, der einen drahtgebundenen Zugang zu einem lokalen Netz oder dem Internet zur Verfügung stellt. Eine weitere Einsatzmöglichkeit bieten Ad-hoc-Netze, welche sich spontan bilden können und über keinerlei infrastrukturbasierte Komponenten verfügen.
WLAN Meshes bieten durch eine Kombination der beiden oben genannten Netzarten – Multihop-Kommunikation in Verbindung mit Infrastrukturknoten, die einen Zugang zu anderen Netzen oder dem Internet zur Verfügung stellen – eine einfach zu errichtende und kostengünstige Netzabdeckung in Gegenden ohne Infrastruktur. Einsatzszenarien für WLAN Meshes sind Bürogebäude, Universitäten, Notfälle, Katastrophen und militärische Anwendungen.
Das RoSe-Projekt findet im Rahmen des Siemens Campus Projects in Zusammenarbeit mit der Siemens AG und dem Lehrstuhl für Kommunikationsnetze (LKN) der Technischen Universität München statt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Protokollen und Verfahren, welche WLAN Meshes ein effizientes Routing, Quality-of-Service und dadurch die Unterstützung von Echtzeitanwendungen wie Voice-over-IP oder Video-on-Demand ermöglichen. Aufgrund der angestrebten weiten Verbreitung von WLAN Meshes dürfen Sicherheitsaspekte in diesem Zusammenhang nicht vernachlässigt werden. Parallel dazu arbeitet auch die IEEE 802.11s Task Group an einem Standard für WLAN Meshes.