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Entwicklung und Evaluation einer Endsystem-basierten Chat-Anwendung für Mobile Ad-hoc Netze

Entwicklung und Evaluation einer Endsystem-basierten Chat-Anwendung für Mobile Ad-hoc Netze
Typ:Diplomarbeit
Betreuer:Peter Baumung
Bearbeiter:Michael Leuchtner

Beschreibung

Vorlesungs- und Übungsunterlagen über File-Sharing-Anwendungen austauschen, Audio- und Whiteboard-Streams der Dozenten empfangen, mit Kommilitonen über Chat-Anwendungen kooperieren. Unabhängig davon, ob man im Hörsaal sitzt, sich auf dem Weg dortin befindet oder in der Sonne liegt. Die Zukunft der Vorlesungen? Mit Hilfe mobiler Ad-hoc Netze ist man vollkommen unabhängig jeglicher fester Infrastruktur, so dass flexible Netztopologien möglich werden. Die im Internet überaus erfolgreichen Peer-To-Peer-Techniken stellen dabei auch in Ad-hoc Netzen einen vielversprechenden Ansatz zur Bereitstellung von Gruppendiensten dar. Letztere erzeugen einen jeweils charakteristischen Datenstrom und stellen somit auch unterschiedliche Anforderungen an die zur Datenverteilung eingesetzten Mechanismen. Davon sind insbesondere die in mobilen Ad-Hoc Netzen essentiellen Methoden zur Behebung der häufig auftretenden Paketverluste betroffen.

Aufgabe

In dieser Arbeit soll zunächst einer der erwähnten Dienste genau analysiert und sein Datenstrom charakterisiert werden. Darauf aufbauend sind Voraussetzungen des Dienstes an die Mechanismen zur Datenverteilung und zur Bereitstellung von Zuverlässigkeit zu identifizieren. Die so gewonnenen Anforderungen sind dann durch Nutzung geeigneter Overlay-Strukturen zu erfüllen, wobei die entworfene Lösung anschließend simulativ zu implementieren und zu evaluieren ist.

Arbeitsumgebung

Pool-Raum mit Linux-PCs, leistungsstarke Simulationsrechner für die Evaluierung.

Voraussetzungen

Gute Programmierkenntnisse in gängigen Hochsprachen und Umgang mit Linux (Bedienung, Shell- oder Perl-Scripting) sind für die Implementierung und Evaluation erforderlich. Grundkenntnisse über mobile Ad-hoc Netze, WLAN-Techniken und Peer-To-Peer-Anwendungen sind wünschenswert aber nicht explizit notwendig.